{"id":6265,"date":"2020-05-09T05:18:29","date_gmt":"2020-05-09T04:18:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/?p=6265"},"modified":"2020-05-07T06:33:18","modified_gmt":"2020-05-07T05:33:18","slug":"zu-besuch-im-bahnhofsmuseum-die-bestaetigung-von-frau-iwanitzky","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/?p=6265","title":{"rendered":"Zu Besuch im Bahnhofsmuseum: Die Best\u00e4tigung von Frau Iwanitzky"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem Ende des 2. Weltkrieges war die Zeit sehr unsicher. Russische\u00a0Besatzungssoldaten waren manchmal unberechenbar. In Hofstetten lebte auch Frau Iwanitzky. Sie war eine Ukrainerin und eigentlich als Kriegsgefangene gebracht worden. Sie half den Leuten, wo sie nur konnte. Da sie nat\u00fcrlich Russisch sprach, konnte sie sic<a href=\"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/wp-content\/uploads\/2252_Weltkrieg2_BestaetigungIwanitzky1945.jpg\" rel=\"attachment wp-att-6266\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-6266\" src=\"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/wp-content\/uploads\/2252_Weltkrieg2_BestaetigungIwanitzky1945-217x300.jpg\" alt=\"2252_Weltkrieg2_BestaetigungIwanitzky1945\" width=\"217\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/wp-content\/uploads\/2252_Weltkrieg2_BestaetigungIwanitzky1945-217x300.jpg 217w, http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/wp-content\/uploads\/2252_Weltkrieg2_BestaetigungIwanitzky1945-768x1063.jpg 768w, http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/wp-content\/uploads\/2252_Weltkrieg2_BestaetigungIwanitzky1945-740x1024.jpg 740w, http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/wp-content\/uploads\/2252_Weltkrieg2_BestaetigungIwanitzky1945.jpg 1755w\" sizes=\"(max-width: 217px) 100vw, 217px\" \/><\/a>h mit den Besatzungssoldaten gut unterhalten. F\u00fcr den damals 23 j\u00e4hrigen Karl Mayer (den sp\u00e4teren Raika-Direktor) schrieb sie diese Legitimation. Der junge Karl Mayer w\u00e4re als ehem. Wehrmachtsangeh\u00f6riger sehr gef\u00e4hrdet gewesen. Karl Mayer hatte sich kurz vor Kriegsende von seiner Einheit entfernt und war nach Hofstetten zur\u00fcckgekommen. Die letzten Kriegstage hatte er (untergetaucht) in Hofstetten verbracht. Hinter einem Vorhang hatte er auch vom Fenster der elterlichen Wohnung den vorbeimarschierenden russischen Soldaten zugeschaut. Frau Iwanitzky, deren Vorname unbekannt ist, hatte die Legitimation (die auch B\u00fcrgermeister Hermann Chatt unterschrieben hat) ins Russische \u00fcbertragen. So \u00fcberlebte Karl Mayer die ersten Wochen nach der Befreiung. Einige Monate sp\u00e4ter wurde Frau Iwanitzky von russischen Soldaten abgeholt und &#8222;heim&#8220; nach Russland gebracht. Man hat nie wieder etwas geh\u00f6rt von ihr.<\/p>\n<p>Die Heimatforschung hat ein sehr gro\u00dfes Archiv von Fotos und Dokumenten zur Geschichte von Hofstetten-Gr\u00fcnau.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem Ende des 2. Weltkrieges war die Zeit sehr unsicher. Russische\u00a0Besatzungssoldaten waren manchmal unberechenbar. In Hofstetten lebte auch Frau Iwanitzky. Sie war eine Ukrainerin und eigentlich als Kriegsgefangene gebracht worden. Sie half den Leuten, wo sie nur konnte. Da sie nat\u00fcrlich Russisch sprach, konnte sie sich mit den Besatzungssoldaten gut unterhalten. F\u00fcr den damals &hellip; <\/p>\n<p><a class=\"more-link btn\" href=\"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/?p=6265\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6265"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6265"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6265\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6268,"href":"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6265\/revisions\/6268"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6265"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6265"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6265"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}