{"id":8083,"date":"2025-01-01T12:13:19","date_gmt":"2025-01-01T11:13:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/?p=8083"},"modified":"2025-05-08T11:40:26","modified_gmt":"2025-05-08T10:40:26","slug":"11-der-friedhof-von-hofstetten-gruenau","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/?p=8083","title":{"rendered":"13 Der Friedhof von Hofstetten-Gr\u00fcnau"},"content":{"rendered":"<p>Lange lag der Friedhof der Pfarre Gr\u00fcnau rund um die Pfarrkirche.<\/p>\n<p>Oberlehrer Stefan Bracher, der 1882 die Leitung der Volksschule Gr\u00fcnau \u00fcbernommen hatte und im Schulhaus mit Blick auf den Friedhof wohnte, hatte es (\u00fcber Antrag an die Bezirkslehrerkonferenz) betrieben, dass der Friedhof verlegt werden musste.<\/p>\n<p>Ein neuer Friedhof wurde au\u00dferhalb des Ortskerns auf dem Schleiffeld angelegt. Oberlehrer Bracher, der in seiner von ihm angelegten Schulchronik dieses Tauziehen um den Friedhof ausf\u00fchrlich schilderte, vermerkte auch, dass die Bev\u00f6lkerung seine treibende Rolle erkannt hatte und ihm wegen der Friedhofsverlegung nur B\u00f6ses w\u00fcnschte. Er schrieb in die Schulchronik:<\/p>\n<p>\u201eNachdem der Grund verpachtet war, begann die Einfriedung erst am 8. Mai 1887\u2026..<\/p>\n<p>Endlich kam der Tag der Einweihung des neuen Friedhofes, welche durch den Hochw. Pr\u00e4laten des Stiftes G\u00f6ttweig am 16. Oktober 1887 vollzogen wurde, worauf die erste Beerdigung erfolgte, Kind Josef Hotz, ehelich des Mathias Hotz, Kutscher in Kammerhof, 21 Tage alt. Dieses Kind erl\u00f6ste mich von meiner Verbannung, indem viele Bauern riefen \u201eder Schullehrer mu\u00df zuerst hinein.\u201c<\/p>\n<p>Im Laufe der Jahre wurde der Friedhof mehrere Male erweitert. Mitten im Friedhof liegt das Priestergrab. Es wurde im Jahre 2006 erneuert.\u00a0 Auch das gro\u00dfe Kreuz wurde 2003 neu geschaffen.\u00a0 Der Friedhof wird von der Marktgemeinde Hofstetten-Gr\u00fcnau verwaltet, zust\u00e4ndig ist Amtsleiter Stv. Harald Winter bzw. GGR G\u00fcnter Gra\u00dfmann. Davor hatten sich viele Jahre lang Josef Gruber bzw. Erika V\u00f6lk um den Friedhof gek\u00fcmmert.<\/p>\n<p>Besucht man den Friedhof von Hofstetten-Gr\u00fcnau, so kann man auf den Grabsteinen viele bekannte Namen lesen. Begraben sind hier die fr\u00fcheren Pfarrer Josef Kaiser, Pfarrer Pater Placidus Pauly, Pfarrer Paulus Wagner, Pfarrer Alois Schatzl. Weiters finden wir die letzten Ruhest\u00e4tten der B\u00fcrgermeister Alois Sperr, Karl Humpelstetter, Franz Grasl, Hermann Chatt, Richard Burmetler, Ferdinand Hager, die Gr\u00e4ber der Schuldirektoren Hans Zedka, Hans H\u00fctthaler, Karl V\u00f6lk, Heinrich Gruber und viele mehr.<\/p>\n<p>Das Kreuz in der Mitte ist Symbol f\u00fcr Verg\u00e4nglichkeit des irdischen Lebens und ewiges Leben im Himmel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lange lag der Friedhof der Pfarre Gr\u00fcnau rund um die Pfarrkirche. Oberlehrer Stefan Bracher, der 1882 die Leitung der Volksschule Gr\u00fcnau \u00fcbernommen hatte und im Schulhaus mit Blick auf den Friedhof wohnte, hatte es (\u00fcber Antrag an die Bezirkslehrerkonferenz) betrieben, dass der Friedhof verlegt werden musste. 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