{"id":8103,"date":"2025-01-01T12:20:21","date_gmt":"2025-01-01T11:20:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/?p=8103"},"modified":"2025-04-15T12:10:29","modified_gmt":"2025-04-15T11:10:29","slug":"20-der-hl-christopherus-am-haus-st-poeltner-strasse-8","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/?p=8103","title":{"rendered":"20 Der hl. Christopherus am Haus St. P\u00f6ltner Stra\u00dfe 8"},"content":{"rendered":"<p>In Hofstetten, St. P\u00f6ltner Stra\u00dfe 8, befindet sich der Baumarkt Stiefsohn (Inhaber Gerhard Kling). Davor war es das Transportunternehmen und Baustoffmarkt Stiefsohn.<\/p>\n<p>Gegr\u00fcndet wurde die Firma 1957 durch Adolf und Margarethe Stiefsohn. 1986 wurde der Rohbau des neuen Hauses errichtet. 1987 \u00fcbernahmen Sohn Adolf und Brigitta Stiefsohn die Firma. Im Februar 2021 erfolgte die \u00dcbernahme der Firma und des Geb\u00e4udes durch Gerhard Kling. Die Firma besteht nun unter dem Namen \u201eStiefsohn Handels GmbH \/ BAUPROFI Partner\u201c weiter.<\/p>\n<p>An der Hausmauer Richtung S\u00fcden ist ein Bild des heiligen Christophorus. Der heilige Christophorus ist der Patron der Pilger und der Reisenden.<\/p>\n<p><em>Die Legende besagt, dass sein Name eigentlich Offerus war. Er war von riesiger Gestalt und alle, die ihm begegneten, erschraken. Offerus kannte seine geistige Grenze und wollte nicht herrschen, sondern dienen \u2013 aber nur dem m\u00e4chtigsten aller Herrscher. Diesen begann er zu suchen. Er fand aber keinen, dessen Macht nicht irgendwie begrenzt war. Nach langer vergeblicher Suche riet ihm ein frommer Einsiedler: \u201eUnbegrenzt ist nur die Macht Gottes. Diene ihm!\u201c \u201eAber wie sagt mir Gott, was ich tun soll?\u201d \u201eErkenne seine \u00fcberragende Gestalt! Trage an Stelle eines F\u00e4hrmanns Reisende \u00fcber einen Fluss und sieh diesen Dienst als den Willen Gottes!\u201c An einer tiefen Furt verrichtete Offerus fortan diese Arbeit. <\/em><\/p>\n<p><em>Eines Tages nahm er ein Kind auf die Schulter, um es \u00fcber den Fluss zu tragen. Zun\u00e4chst war das Kind sehr leicht, aber je tiefer Offerus in die Furt stieg, desto schwerer schien es zu werden. In der Mitte des Stromes keuchte Offerus schlie\u00dflich: \u201eKind, du bist so schwer, als h\u00e4tte ich die Last der ganzen Welt zu tragen!\u201c Das Kind antwortete: \u201eWie du sagst, so ist es, denn ich bin Jesus, der Heiland. Und wie du wei\u00dft, tr\u00e4gt der Heiland die Last der ganzen Welt.\u201d Am anderen Ufer angelangt, setzte Offerus das Kind ab, worauf es zu ihm sagte: \u201eDu hast Christus getragen, von jetzt an darfst du Christofferus hei\u00dfen.\u201d <\/em><\/p>\n<p><em>Das Motiv des Christustr\u00e4gers wurde h\u00e4ufig in der Kunst verwendet. Gl\u00e4ubige f\u00fchren bis heute Bilder von dem Schutzpatron der Reisenden im Fahrzeug mit. (wikipedia.at)<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>1989 wurde am Haus Stiefsohn die Fassade gestaltet. Karl Prettenhofer aus Kammerhof f\u00fchrte in Sgraffitotechnik das Bild mit dem heiligen Christophorus aus.<\/p>\n<p>Man sieht den hl. Christophorus und die Buchstaben A + B + S. Sie stehen f\u00fcr Adolf und Brigitta Stiefsohn.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Hofstetten, St. P\u00f6ltner Stra\u00dfe 8, befindet sich der Baumarkt Stiefsohn (Inhaber Gerhard Kling). Davor war es das Transportunternehmen und Baustoffmarkt Stiefsohn. Gegr\u00fcndet wurde die Firma 1957 durch Adolf und Margarethe Stiefsohn. 1986 wurde der Rohbau des neuen Hauses errichtet. 1987 \u00fcbernahmen Sohn Adolf und Brigitta Stiefsohn die Firma. 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