{"id":8110,"date":"2025-01-01T12:23:24","date_gmt":"2025-01-01T11:23:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/?p=8110"},"modified":"2025-04-15T12:09:24","modified_gmt":"2025-04-15T11:09:24","slug":"23-der-hl-florian-auf-dem-feuerwehr-haus","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/?p=8110","title":{"rendered":"23 Der hl. Florian auf dem Feuerwehr-Haus"},"content":{"rendered":"<p>Die Freiwillige Feuerwehr Hofstetten-Gr\u00fcnau wurde 1882 gegr\u00fcndet. Feuerwehrkommandant waren im Laufe der Zeit<\/p>\n<p>Josef Sch\u00f6nb\u00e4ck, Alois Sch\u00f6nb\u00e4ck, Franz Terzka, Karl Kalteis, Karl W\u00f6ss, Anton Ritl, Franz Sutter, Anton Mayer, Wilhelm Ertl, Karl Gamsj\u00e4ger und Walter Bugl.<\/p>\n<p>Bis in die 60er Jahre stand das Feuerwehr-Requisitendepot auf dem Hauptplatz.<\/p>\n<p>1955 bis 1957 erfolgte der Neubau eines Gemeinde- und Feuerwehrhauses in der Gr\u00fcnauer Stra\u00dfe 8. Die Einweihung war am 14. Juli 1957.<\/p>\n<p>1990 bis 1992 erfolgte der Umbau und die Erweiterung des Feuerwehrhauses. 1993 wurde die neue Einsatzzentrale er\u00f6ffnet. 1998 erfolgte die Umbenennung von \u201eFF Hofstetten\u201c auf \u201eFF Hofstetten-Gr\u00fcnau\u201c.<\/p>\n<p>2016 war am 8. Mai der feierliche Spatenstich f\u00fcr den Neubau des Feuerwehrhauses im Gewerbegebiet Brunnhof.<\/p>\n<p><strong>2018 konnte das neue Feuerwehrhaus <\/strong>am Standort Gewerbepark 31 fertiggestellt werden. Die Baukosten betrugen ca. 1,8 Millionen Euro.<br \/>\nDer Teil der Einsatzzentrale in der Gr\u00fcnauer Stra\u00dfe, der ehemals von der Feuerwehr verwendet wurde, wird seither als Bauhof der Marktgemeinde genutzt.<\/p>\n<p>Am 9. September 2018 fand die Er\u00f6ffnung des neuen Feuerwehrhauses mit einer Festmesse und anschlie\u00dfender Segnung des Feuerwehrhauses statt. Musikalisch umrahmt wurde das Fest vom Blasmusikverein Hofstetten-Gr\u00fcnau. Gehalten wurde die Festmesse von Pfarrer Pater Leonhard Obex. Es gab einige Festansprachen. Feuerwehrkommandant Walter Bugl bedankte sich bei allen B\u00fcrgern und B\u00fcrgerinnen sowie Feuerwehrkameraden und allen, die beim Bau des Feuerwehrhauses geholfen hatten. Verschiedene Unternehmen und Privatpersonen hatten das gro\u00dfe Bauvorhaben gro\u00dfz\u00fcgig unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Feuerwehrkommandant Walter Bugl sagte: \u201eWir sind stolz, dass wir nach 2,5 Jahren Bauzeit unser neues Feuerwehrhaus nun offiziell er\u00f6ffnen d\u00fcrfen. Es war an der Zeit, denn im alten Geb\u00e4ude w\u00e4re die Sicherheit nicht mehr gegeben gewesen und es ist schon aus allen N\u00e4hten geplatzt. Wir haben in der Niedrigenergiebauweise gebaut und sind am neuesten Stand der Technik. Ich danke allen Freiwilligen Helfern und unseren Sponsoren, ohne diese w\u00e4re der Neubau nicht m\u00f6glich gewesen. Es ist wichtig Danke zu sagen.&#8220; Auch B\u00fcrgermeister Arthur Rasch bedankte sich in seiner Rede f\u00fcr alle geleisteten Arbeiten und versprach die weitere Unterst\u00fctzung durch die Gemeinde Hofstetten-Gr\u00fcnau.<\/p>\n<p>An der Au\u00dfenwand des neuen Feuerwehrhaues ist eine rechteckige Platte mit den Ma\u00dfen 1700 x 2600 mm befestigt. Das Relief zeigt den hl. Florian, den Schutzpatron der Feuerwehr. Gefertigt wurde das Bild 2018 aus Edelstahl von der Fa. Edelstahl Karner aus Hofstetten-Gr\u00fcnau, Berggasse 2. Das Bild hat Ausnehmungen und kann von hinten beleuchtet werden.<\/p>\n<p><em>Florian war im 3.\/4. Jh. nach Christus Offizier der zweiten Legion des r\u00f6mischen Heeres in Cetium, dem heutigen St.P\u00f6lten.\u00a0<\/em><em>Nach seiner Bekehrung zum Christentum gab er seine gl\u00e4nzende Karriere auf, kehrte nach Zeiselmauer zur\u00fcck und lebte l\u00e4ngere Zeit dort.\u00a0<\/em><em>Von hier aus eilte er 40 gefangenen Christen in Lauriacum &#8211; dem heutigen Lorch &#8211; zu Hilfe. Der Statthalter Aquilinus lie\u00df ihn verhaften, da sich Florian weigerte, dem Christentum abzuschw\u00f6ren. Nach vielen Qualen erlitt er zusammen mit den 40 mitgefangenen Christen den M\u00e4rtyrertod. Mit einem M\u00fchlstein um den Hals wurde Florian in der Enns ertr\u00e4nkt.\u00a0<\/em><em>\u00a0<\/em><em>Die \u00dcberlieferung berichtet, dass seine Leiche von den Wellen auf einen Felsen geworfen und von einem Adler bewacht, von Valeria, einer frommen Frau, gefunden und von ihr dort bestattet wurde, wo im 8. Jahrhundert das Stift St. Florian entstand.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><em>In seiner Jugend soll Florian ein brennendes Haus durch sein Gebet gerettet haben &#8211; aber erst im 15. Jahrhundert setzte sich diese \u00dcberlieferung durch, die heute seine Bedeutung begr\u00fcndet.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><em>Die Reliquien des hl. Florian gelangten nach Rom. Im 17. Jahrhundert wurden sie nach Krakau \u00fcberf\u00fchrt, weitere Reliquien sind in Zeiselmauer und St. Florian an der Enns. Die Kirchen von Zeiselmauer und Lorch geh\u00f6ren zu den ganz wenigen Kirchen \u00d6sterreichs, die direkt \u00fcber r\u00f6mischen Heiligt\u00fcmern errichtet wurden.\u00a0<\/em><em>Florian ist der erste \u00f6sterreichische M\u00e4rtyrer und Heilige und er ist einer der 14 Nothelfer.\u00a0<\/em><em>Heute ist der hl. Florian Schutzpatron gegen die Gefahr des Feuers. Urspr\u00fcnglich wurde er gegen Wassergefahr angerufen, woraus sich das Feuer-Patronat entwickelt hat.<\/em><\/p>\n<p>2025 legte\u00a0 Walter Bugl aus Altersgr\u00fcnden sein Amt als Feuerwehrkommandant zur\u00fcck. Zum neuen Feuerwehrkommandanten wurde David Hollaus gew\u00e4hlt, sein Stellvertreter ist Josef Nekula.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Freiwillige Feuerwehr Hofstetten-Gr\u00fcnau wurde 1882 gegr\u00fcndet. Feuerwehrkommandant waren im Laufe der Zeit Josef Sch\u00f6nb\u00e4ck, Alois Sch\u00f6nb\u00e4ck, Franz Terzka, Karl Kalteis, Karl W\u00f6ss, Anton Ritl, Franz Sutter, Anton Mayer, Wilhelm Ertl, Karl Gamsj\u00e4ger und Walter Bugl. 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