{"id":8140,"date":"2025-01-01T12:38:00","date_gmt":"2025-01-01T11:38:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/?p=8140"},"modified":"2025-07-09T09:44:39","modified_gmt":"2025-07-09T08:44:39","slug":"37-der-kreuz-der-heimatforschung-auf-der-restenbauer-hoehe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/?p=8140","title":{"rendered":"38 Der Kreuz der Heimatforschung auf der Restenbauer H\u00f6he"},"content":{"rendered":"<p>Im M\u00e4rz des Jahres 2010 entstand in der Gruppe \u201eHeimatforschung\u201c die Idee, auf dem h\u00f6chsten Gipfel der Marktgemeinde Hofstetten-Gr\u00fcnau ein Kreuz zu errichten. Nach langen Planungen war es soweit: Auf der Restenbauer H\u00f6he sollte auf 609 Metern Seeh\u00f6he ein Kreuz stehen.<\/p>\n<p>Die Grundbesitzer Karl Stritzl (Aigelsbach 11) und Gottfried Dirnberger (Plambacheck 14) erteilten die Genehmigung zur Errichtung. Auch Franz Hackl (3200, Weinburg, Dietmannsdorf, Dr. Tschadek Stra\u00dfe 6) war mit der Errichtung einverstanden. In unmittelbarer N\u00e4he steht das von ihm initiierte Restenbauer-H\u00f6he-Bankerl. Karl Grubner (Hofstetten, Gr\u00fcnau 13) entwarf die Pl\u00e4ne.<\/p>\n<p>Hubert Gr\u00fcnsteidl (Hofstetten, Leebgasse 6) brachte den Vorschlag ein, in die Mitte ein Radbild zu setzen.<\/p>\n<p>Das Radbild, eine einfache geometrische Skizze, war das \u201eGebetbuch\u201c von Niklaus von Fl\u00fce. Niklaus von Fl\u00fce oder Bruder Klaus (* 1417; \u2020 21. M\u00e4rz 1487 im Fl\u00fceli bei Sachseln im Kanton Obwalden) war ein Schweizer Einsiedler, Asket und Mystiker. Er gilt als Schutzpatron der Schweiz.<\/p>\n<p>Obwohl das Radbild so einfach ist, so mehrdeutig l\u00e4sst es sehr viel Meditation zu. Drei Strahlen, drei Energiestr\u00f6me f\u00fchren von innen nach au\u00dfen, von der (meiner) Innenwelt in die Au\u00dfenwelt.<\/p>\n<p>Gefertigt wurde das Glasbild von der Firma \u201es\u2018 Glaseck\u201c, G\u00fcnter Mutenthaler (Pernerstorferplatz 3, 3100 St. P\u00f6lten).\u00a0Schlossermeister Karl Zandl (3202, Gr\u00fcnsbach 67) fertigte das gro\u00dfartige Kreuz aus Nirosta-Material.<\/p>\n<p>Im September 2011 errichtete die Heimatforschung unter der Anleitung von OSR Franz Moser (Hofstetten, Am Wald 3) einen Sockel. Grundbesitzer Karl Stritzl half in dankenswerter Weise mit Traktor und Mischvorrichtung mit und stellte die Baumaterialien kostenlos zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Am Donnerstag, dem 15. September wurde das Kreuz montiert. Mit einem Frontlader hob Karl Stritzl das Kreuz \u00fcber das Trageger\u00fcst. Schlossermeister Karl Zandl fixierte es \u00a0mit einigen Schrauben. Zu beiden Seiten des Kreuzes erfolgte die Montage von kleinen Schildern. Sie tragen die Texte \u201eHeimatforschung Hofstetten-Gr\u00fcnau 2011\u201c bzw. \u201eRestenbauer-H\u00f6he, Seeh\u00f6he 609 Meter\u201c. Hergestellt wurden die beiden Schilder von Franz Simhofer von der Gesch\u00fctzten Werkst\u00e4tte in St. P\u00f6lten.<\/p>\n<p>Am Sonntag dem 9. Oktober 2011 wurde das neu auf der Restenbauer H\u00f6he (Plambacheck\/Aigelsbach, Seeh\u00f6he 609 Meter) errichtete Kreuz gesegnet. Trotz des unwirtlichen Wetters &#8211; es gab K\u00e4lte und Regen &#8211; waren mehr als 200 Leute gekommen, um bei der Segnung dabei zu sein.<\/p>\n<p>Die Segnung erfolgte von MMag. Pater Patrick Sch\u00f6der. In seiner Ansprache betonte er die Symbole des Radbildes: die Dreifaltigkeit mit Gott Vater &#8211; Sohn &#8211; Heiliger Geist, die drei Tugenden: Glaube &#8211; Liebe &#8211; Hoffnung, die drei Dimensionen des Menschseins: Seele &#8211; K\u00f6rper &#8211; Geist. Ein Quartett des Blasmusikvereins Hofstetten-Gr\u00fcnau umrahmte die feierliche Segnung.<\/p>\n<p>Beeindruckend an diesem regnerischen Tag war die \u00fcberaus gro\u00dfe Menge an Teilnehmern. Mit dabei waren auch der damalige B\u00fcrgermeister von Hofstette-Gr\u00fcnau Josef H\u00f6sl und die damaligen Gemeinder\u00e4te GGR Wolfgang Gr\u00fcnbichler und GR Wilfried Gram sowie Weinburgs damaliger B\u00fcrgermeister Peter Kalteis, seines Zeichens auch Pr\u00e4sident der Naturfreunde Nieder\u00f6sterreichs und Vizepr\u00e4sident der Naturfreunde \u00d6sterreichs.<\/p>\n<p>M\u00f6ge das Kreuz als weithin sichtbares Zeichen auf der h\u00f6chsten Erhebung der Marktgemeinde Hofstetten-Gr\u00fcnau stehen. Das Glasbild l\u00e4dt zu meditativer Betrachtung ein und soll den Zugang zu pers\u00f6nlicher Gottesbegegnung erm\u00f6glichen. Das Licht der Sonne soll die Kraft des Lebens, die Kraft der Natur und alle M\u00f6glichkeiten, die uns gegeben sind, zum Ausdruck bringen.<\/p>\n<p>Das Kreuz ist Ziel vieler Wanderer. Die Anh\u00f6he mit dem Kreuz ist trotzdem ein Ort der Ruhe, der Einkehr und der Besinnung geblieben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im M\u00e4rz des Jahres 2010 entstand in der Gruppe \u201eHeimatforschung\u201c die Idee, auf dem h\u00f6chsten Gipfel der Marktgemeinde Hofstetten-Gr\u00fcnau ein Kreuz zu errichten. Nach langen Planungen war es soweit: Auf der Restenbauer H\u00f6he sollte auf 609 Metern Seeh\u00f6he ein Kreuz stehen. 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