{"id":8216,"date":"2025-01-01T12:58:34","date_gmt":"2025-01-01T11:58:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/?p=8216"},"modified":"2025-04-16T13:30:54","modified_gmt":"2025-04-16T12:30:54","slug":"58-das-egerer-gedenk-kreuz-kreuz-unterhalb-der-hoefe-taubenstein-und-heherwies-in-plambach","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/?p=8216","title":{"rendered":"58 Das Egerer Gedenk-Kreuz Kreuz unterhalb der H\u00f6fe Taubenstein und Heherwies in Plambach"},"content":{"rendered":"<p>Unterhalb der H\u00e4user Taubenstein und\u00a0 H\u00f6gerwies (Heherwies) stand im Wald, etwas abgelegen, ein Holzkreuz mit einem eisernen Corpus. Der Knecht Alois Egerer vom Grubhof (Spatzenlehen, Mainburg 3) wurde an der Stelle am 12. Dezember 1936 von einem umst\u00fcrzenden, mit Streu beladenen Wagen erdr\u00fcckt. In der N\u00e4he der Ungl\u00fccksstelle wurde am Waldrand dieses Kreuz errichtet.<\/p>\n<p>Alois Egerer wurde am 04. November 1899 in Neustift bei Scheibbs geboren. Seine Eltern Johann Anton Egerer und Josefa, geborene Plank wohnten damals in Neustift. Vater Johann arbeitete als Bandmacher. Die Mutter stammte aus Kilb. Johann Egerer war vorher Fabriksarbeiter in Obergrafendorf gewesen und hatte auch\u00a0 in der Fabrik in Mainburg gearbeitet. Johann Egerer stammte eigentlich aus Wiltstein bei Eger in B\u00f6hmen.<\/p>\n<p>Im Sterbebuch der Pfarre Gr\u00fcnau steht:<br \/>\n\u201e12. Dezember 1936, Alois Egerer, Knecht in Mainburg 3, zust\u00e4ndig nach Eger, C.S.R., + Unfall, Wirbels\u00e4ulenbruch. (geb. 4.11.1899 in Neustift bei Scheibbs.)\u201c<\/p>\n<p>In der Gendarmeriechronik lesen wir:<\/p>\n<p>\u201eUnfall des Alois Egerer, 12.12.1936,<\/p>\n<p>Ist der beim Wirtschaftsbesitzer Leopold Fellner in Mainburg als Knecht bedienstete Alois Egerer um ca 16 h 30 in Plambach beim Streuf\u00fchren unter den umgest\u00fcrzten mit Laubstreu beladenen Wagen gekommen und ihm durch die Wagenleiter die Wirbels\u00e4ule abgebrochen und den sofortigen Tod herbeigef\u00fchrt hat. Egerer d\u00fcrfte sich mit dem R\u00fccken an den \u00fcber den steilen Hang in Plambach fahrenden Wagen angestemmt haben, damit derselbe nicht umfalle. Nachdem sich an der Unfallstelle eine sumpfige Stelle befand und ein Rad tief eingesunken ist und der beladene Wagen das \u00dcbergewicht bekam, fiel der Wagen auf Egerer. Fremdes Verschulden lag nicht vor.\u201c<\/p>\n<p>Mit der Zeit wurde das Holz des Kreuzes morsch und st\u00fcrzte um und kam ab.<\/p>\n<p>2023 wurde das Kreuz auf Initiative der Heimatforschung und Familie Gram von G\u00fcnter Grassmann neu gezimmert. Der alte eiserne Herrgott wurde wieder verwendet. Das Kreuz wurde wieder an der urspr\u00fcnglichen Stelle errichtet. Seit Mai 2024 erinnert das neue \u201eEgerer-Kreuz\u201c nun wieder an den schlimmen Unfall im Jahre 1936.<\/p>\n<p>Betreut wird es von Familie Gram, Mainburg 3 \/Grubhof).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unterhalb der H\u00e4user Taubenstein und\u00a0 H\u00f6gerwies (Heherwies) stand im Wald, etwas abgelegen, ein Holzkreuz mit einem eisernen Corpus. Der Knecht Alois Egerer vom Grubhof (Spatzenlehen, Mainburg 3) wurde an der Stelle am 12. Dezember 1936 von einem umst\u00fcrzenden, mit Streu beladenen Wagen erdr\u00fcckt. 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