{"id":8274,"date":"2025-01-01T13:27:42","date_gmt":"2025-01-01T12:27:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/?p=8274"},"modified":"2025-04-17T12:57:58","modified_gmt":"2025-04-17T11:57:58","slug":"87-die-kronawett-kapelle","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.scholze-simmel.at\/heimatforschung\/?p=8274","title":{"rendered":"87 Die Kronawett-Kapelle"},"content":{"rendered":"<p>Die gr\u00f6\u00dfte Kapelle unserer Pfarrgemeinde ist die Kronawett-Kapelle. Schon 1898 hatten Karl und Josefa Czerny vom Haus Kronawett, Gr\u00fcnsbach 20, eine Kapelle zu Ehren der Muttergottes von Lourdes errichtet. Darin befand sich eine Marienstatue vom Schnitzer Stuflesser aus S\u00fcdtirol. 1903 planten die Besitzer, eine gr\u00f6\u00dfere Kapelle, weiter weg von der Stra\u00dfe, zu bauen. Die alte wurde abgetragen, und am Fest Maria Geburt, am 8. September 1904, weihte Kooperator P. Norbert Obtresal von Gr\u00fcnau das neue Heiligtum unter Assistenz von P. Amand Schreiber, Kurat von G\u00f6ttweig.<\/p>\n<p>Die Kronawett-Kapelle hat eine Gr\u00f6\u00dfe von 5,8 x 8,8 Metern. Der Turm ist 12 Meter hoch.<\/p>\n<p>Seit der Kapellenweihe bis ins Jahr 2020, also \u00fcber 100 Jahre lang, kamen allj\u00e4hrlich am Florianisonntag (anfangs Mai) und am Sonntag Mari\u00e4 Namen (anfangs September) Prozessionen von Gr\u00fcnau, Kilb und Bischofstetten zur Marienkapelle. Bis in die Sechziger-Jahre f\u00fchrten die Prozessionen von den Pfarrkirchen zu Fu\u00df zur Kapelle und wieder zur\u00fcck. Sp\u00e4ter ging man nur mehr den letzten Kilometer zur Andacht. Ab 2005 traf man sich schon bei der Kapelle. Seit 2022 findet hier nur mehr einmal im Jahr eine Maiandacht statt.<\/p>\n<p>Von 1904 bis 1917 gab es eine kleine Glocke im Turm der Kapelle, diese musste 1917 f\u00fcr die Kriegsmetallsammlung abgeliefert werden. Die neue Glocke wurde 1953 in St. Florian gegossen.<\/p>\n<p>Im Inneren sind einige Bankreihen, Stufen f\u00fchren zum Altar. Statuen des heiligen Florian, Votivbilder und Heiligenbilder schm\u00fccken die Kapelle. Die Statue ist der heiligen Maria von Lourdes nachgebildet.<\/p>\n<p>Am 12. September 2004, am Festtag Maria Namen, wurde eine Jubil\u00e4umsprozession (\u201e100 Jahre Kronawett-Kapelle\u201c) abgehalten. Zahlreiche Wallfahrer feierten mit Pater Wolfgang Sekirnjak den Gottesdienst und eine anschlie\u00dfende Agape.<\/p>\n<p>Auf Grund des Jubil\u00e4ums wurde die Kapelle von Familie Janker grundlegend renoviert.<\/p>\n<p>Heute ist die Kapelle im Besitz von Familie Josef und Monika Janker, Gr\u00fcnsbach 20, Hof Kronawett. Das kleine Gr\u00fcnsbacher Wahrzeichen wird mit viel Liebe und Umsicht nun schon in vierter Generation von Familie Janker betreut.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gr\u00f6\u00dfte Kapelle unserer Pfarrgemeinde ist die Kronawett-Kapelle. Schon 1898 hatten Karl und Josefa Czerny vom Haus Kronawett, Gr\u00fcnsbach 20, eine Kapelle zu Ehren der Muttergottes von Lourdes errichtet. Darin befand sich eine Marienstatue vom Schnitzer Stuflesser aus S\u00fcdtirol. 1903 planten die Besitzer, eine gr\u00f6\u00dfere Kapelle, weiter weg von der Stra\u00dfe, zu bauen. 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