2017 haben Nina und Tina Spielbichler diese Steinkugel auf einem Schotterhaufen beim Haus ihrer Großeltern (Lanner, Grünsbach 21, Höllerer) gefunden. Wie sie dort hin gekommen ist, wird ein Rätsel bleiben. Die Kugel ist sehr gleichmäßig. Nach Rücksprache beim Landesgeologen der NÖ Landesregierung haben wir erfahren: Es ist ein Produkt, das Menschen so gemacht haben. Die Natur würde einen Stein (zum Beispiel im Wasser) nicht so gleichmäßig formen. Nach weiteren Recherchen haben uns Fachleute mitgeteilt: Es handelt sich um einen mschleuderkugel_nina_tinaittelalterlichen Schleuderstein. Der Stein wurde als Wurfgeschoß verwendet. Die Steinkugel hat einen Durchmesser von 3,6 cm. Dieser Schleuderstein bleibt im Besitz von Nina und Tina, ist aber als Leihgabe in unserem Museum zu sehen.