DSCN2309Nach einem Plambach-Hochwasser im Jahre 1999 entdeckte Josef Falkensteiner im Bachbett 2 ganz besonders interessante Dinge: ein steinzeitliches Beil und einige Steine mit auffallendem „Muster“. Es stellte sich heraus, dass auf den Steinen „Helminthoiden“ sind: es sind Fraßspuren (Spurenfossilien). In der mittleren Kreidezeit war im Bereich der heutigen Alpen ein enges Tiefseebecken. Es gab immer wieder Schlammlawinen von den Flüssen ins Tiefwasser hinunter. Die Oberschicht der Schlammlawinen wurden von Tieren bewohnt. Sie fraßen in diesem Sediment und hinterließen ihre mäanderartigen Spuren. Diese Fraßspuren nennt man Helminthoiden und sind auf diesem Stein zu sehen. Im Laufe der Millionen Jahren haben sich diese Spuren „versteinert“. Das Alter dieser Helminthoiden beträgt etwa 80 Millionen Jahre.