Auf Grund der Pandemie ist die Anzahl unserer Besucher zurückgegangen. Derzeit können Sie aber das Museum gefahrlos (leider mit Mundschutz) besuchen. Außerdem können Sie uns fast jederzeit nach Voranmeldung besuchen. Dann sind Sie fast allein im Museum. Wir freuen uns natürlich über jeden Gast.

Unsere Ausstellungsstücke werden ständig ergänzt und erweitert. Seit kurzem gibt es eine echte Goldhaube (von Frau Kronister), neue Gegenstände aus dem Nachlass von Pfarrer Josef Kaiser, … Es ändert sich laufend.

Unsere Sonderausstellung über Notgeld zeigen wir gerne her.

Gerhard Hager am 1. Januar 2022

 

Am Sonntag 23. Jänner 2022 ist unser Museum geöffnet. Neu ist die Sonderausstellung über Notgeld zu sehen. Unsere Öffnungszeiten bleiben gleich: (Fast) Jeden Sonntag von 15.00 bis 18.00 Uhr ist das Museum geöffnet. Besuche sind auch nach Vereinbarung möglich (heimatforschung@gmx.at oder 0650/2712205).

Die neue Sonderausstellung zeigt Vieles rund ums Notgeld:
Notgeldscheine aus dem Pielachtal und ganz Österreich.
Viele andere Informationen, Bilder, Druckstempel, Kataloge, … rund ums Notgeld.
Informationen über die Wirtschaft um 1920, die Politik nach dem 1. Weltkrieg, die Künstler (die Notgeldscheine entworfen haben), die oft interessanten Sprüche auf Notgeldscheinen.

Zu sehen sind Fotos, die zeigen, wie die auf den Notgeldscheinen abgebildeten Gebäude heute aussehen.

Originale Druckstempel sind dabei, ebenso verschiedene alte Archivierungsmöglichkeiten (Alben) für Notgeld. Auch viele meist aktuelle und auch alte (Trelde) Notgeldkataloge sind zu sehen.

Weiters gibt es die Original-Korrespondez zwichen dem Trelde-Verlag und verschiedenen Notgeld-Herausgebern zu sehen.

Auch Lagergeld (1. Weltkrieg), Großnotgeld, Bettlergeld, … ist zu bestaunen.

Auch 3 neue Notgeldscheine (zu je 3,- Euro/ 300 Cent) wurden aufgelegt.

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Notgeld gab es zu verschiedenen Krisenzeiten, wenn Münzgeld zur Mangelware wurde. Der Höhepunkt an Notgeld wurde 1920 erreicht. Aus dieser Zeit gibt es ingesamt etwa 80.000 verschiedene Notgeldscheine aus Österreich.

Das Jahr 2021 neigt sich seinem Ende zu. Es war (wahrscheinlich für alle) ein schwieriges Jahr. Unser Museum musste leider mehrere Wochen geschlossen bleiben. Wir haben weiter Inventarisierungs- und Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Aber die Ausstellung war halt länger nicht zu besuchen. Auch die Vernissage zur Notgeld-Ausstellung musste leider abgesagt werden.

Hoffentlich geht es im Jahr 2022 besser weiter.

Wir bemühen uns, dass unser Museum weiter jeden Sonntag und auch nach Voranmeldung zu individuell vereinbarten Terminen offen halten kann.

Herzlichen Dank allen, die mithelfen, dass der Museumsbetrieb so gut geklappt und die heimatkundliche Arbeit fortgeführt wird!

Herzlichen Dank allen Besuchern und allen, die Interesse an unserer Arbeit haben.

 

Wir wünschen allen ein schönes Weihnachtsfest, gesund bleiben und einen kräftigen Neustart im Jahr 2022.

Alles Gute wünscht die Heimatforschung!

Gerhard Hager am 29. Oktober 2021

Am 27. Oktober freute sich die Heimatforschung über einen besonderen Besuch im Museum. Die Angestellten des Verwaltungsdientes unserer Gemeinde Hofstetten-GrünaBesuch_Gemeindeverwaltung_3_u besuchten das Bahnhofsmuseum. Es war eine schöne Führung mit sehr interessierten Besuchern. Sie erhielten viele Informationen über die Ausstellungsstücke der Mariazellerbahn, die heimatkundlichen Dinge von den Stein- und Kupferbeilen bis zu den Tonrohren der Wasserleitung der Burg Mainburg. Besonderes Interesse fand auch die neue Ausstellung über die Notgeldscheine des Jahres 1920. Herzlichen Dank für den Besuch!

 

Die Heimatforschung arbeitet auch an einer Sammlung von Sterbebildern. Borgen Sie uns bitte alte Sterbebilder mit Personen aus Hofstetten-Grünau. Die Sterbebilder werden gescannt und inventarisiert. Die Sterbebilder selber geben wir Ihnen wieder zurück.

Besonders suchen wir auch Sterbebilder von Gefallenen beider Weltkriege. Von Gefallenen des 1. Weltkrieges gibt es sehr wenige Sterbebilder.

Vom 2. Weltkrieg fehlen uns noch die Sterbebilder (oder Fotos) von:

Anderl Josef, Bertl Josef, Broucek Herbert, Burmetler Franz, Damböck Johann, Dirnberger Johann, Duschek Anton, Enne Konrad, Fassl Josef, Flieger Friedrich, Flieger Otto, Frosch David, Frosch Leopold, Fuchssteiner Alois, Gamsjäger Josef, Ganzberger Franz, Graf Alfred, Graf Johann, Grassmann Franz, Grill Josef, Gruber Johann (Aigelsbach 7), Guttmann Josef, Hager Franz, Hammer Anton, Helm Hubert, Hintersteiner Josef, Hochebner Leopold, Hubmann Franz, Hubmann Karl, Janker Franz, Karner Alois, König Josef, Lenk Adolf, Luger Josef, Lichtenschopf Alfred, Malus Josef, Malus Karl, Mayer Johann, Nejedlik Josef, Neugebauer Willibald, Orthofer Alois/Adolf, Özelt Leopold, Renz Friedrich, Rauchenberger Robert, Reithofer Johann, Rouschal Franz, Singer Engelbert, Schaden Leopold, Schoderbeck Josef, Schönig Rupert, Sonnleitner Gebhard, Steinherr Franz, Tabery Franz, Teicher Florian, Tomastik Josef, Übelbacher Franz, Wagner Josef, Will Johann, Wittmann Leopold

Weiters von Beyerl Franz, Damböck Oscar, Demel Alois, Erhard Karl, Gamsjäger Josef, Glaubacker Josef, Grebner Erwin, Heisinger Konrad, Meyr Friedrich

Gerhard Hager am 10. Oktober 2021

Auf der Restenbauer Höhe zwischen Aigelsbach und Kammerhof besteht unser schönes Kreuz seit 10 Jahren. Errichtet wurde es 2011 und am 9. 10. 2011 von Pater Patrick Schöder gesegnet. _DSC0582

Am Sonntag dem 10.10.2021 gab es ein Treffen beim Kreuz. Gekommen waren die Nachbarsfamilien Stritzl, Dirnberger und Steigenberger. Auch Vizebürgermeister Wolfgang Grünbichler aus Hofstetten – Grünau und Bürgermeister Peter Kalteis aus Weinburg waren gekommen. Auch weitere Gäste waren beim Jubiläum des Kreuzes dabei. Die Heimatforschung Hofstetten-Grünau unter ihrem Leiter Gerhard Hager hatte alle eingeladen und es gab einen kleinen Imbiss und Getränke. War es vor 10 Jahren noch eisig kalt gewesen, so war das Wetter diesmal um einiges besser. Höhepunkt des kleinen Festes war eine kleine Andacht beim Kreuz, geleitet und gestaltet von Pater Patrick Schöder. Er hatte das Kreuz auch vor 10 Jahren gesegnet. Gekonnt musikalisch umrahmt wurde die Feier von Lukas Donner und Leopold Wutzl.

Im Zentrum des Kreuzes befindet sich eine Glasscheibe, ein Radbild – eine einfache geometrische Skizze, die schon um 1450 gleichsam das Gebetbuch von Niklaus von Flüe, auch Bruder Klaus genannt, war.

Die Anhöhe ist Ziel vieler Wanderer, die ein wenig Ruhe, innere Einkehr und Erholung suchen. Das Kreuz, gestaltet von Karl Zandl, strahlt seit Bestehen seinen Glanz weit ins Land.

Das Kreuz auf der Restenbauer Höhe ist wirklich ein Meisterwerk. Oft meisterhaft fotografiert schmückt es zahlreiche Schriften, auch auf Sterbebildern wird es gerne abgebildet.

Wir wünschen, dass das Kreuz weiterhin viele Besucher anzieht und diese dort ihre innere Ruhe finden.

Gerhard Hager am 5. Oktober 2021

Eigenbericht.

Am 5. Oktober 2021 erhielt ich im Landhaus in St. Pölten aus den Händen von unserer Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und im Beisein der gesamten Landesregierung die Auszeichnung „Goldene Medaille des Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich“.

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Herzlichen Dank für die hohe Auszeichnung. Ich betrachte es als Anerkennung für die geleisteten Arbeiten unserer Heimatforschung. Wir haben seit 1984 heimatkundliche Arbeit geleistet. Mehr als 40 Bücher sind entstanden. Zahlreiche Ausstellungen haben wir gestaltet. Seit 6 Jahren führen wir das Museum im Bahnhofsgebäude. Ein großes Archiv haben wir eingerichtet.

Auch meine Arbeit in der Schule und bei der Union Hofstetten-Grünau wurden berücksichtigt.

Es ist auch eine Anerkennung für unser ausgezeichnetes Team bei der Herausgabe des erfolgreichen Häuser- und Höfebuches, welches bereits vergriffen ist. Das Team der Bäuerinnen unter der damaligen Obfrau Christine Gruber und unsere Heimatforschung haben  damit ein ganz besonderes Werk geschaffen.

Nun bedanke ich mich herzlich bei unserer Gemeindevertretung, die die Ehrung beantragt hat und bei der Landesregierung, die die Auszeichnung befürwortet und durchgeführt hat.

Vielen Dank! Gerhard Hager

Gerhard Hager am 3. Oktober 2021

Herr Dir. Wolfgang Frei hat ein interessantes Projekt gemacht. Er hat die verschiedenen Apfelbäume, die in seinem Garten und den Nachbargärten stehen untersucht und bestimmt. Es sind viele verschiedene alte Sorten. Schon sein Schwieger-Großvater Franz Kreutzer hatte mehrere Baumschulen in Grünau, Grünsbach und Hofstetten und hat viele Obstbäume gepflanzt. Den Enkeln von Franz Kreutzer blieben viele Erinnerungen an ihn erhalten. Wenn Leute einen Apfelbaum kauften, bekamen sie einen Baum. Oft stellte sich viel später heraus, dass es ein Zwetschkenbaum war. Franz Kreutzer erzählte: „Nach vielen Jahren (wenn der Baum Früchte trug) wussten die Leute ohnedies nicht mehr, welchen Baum sie bestellt hatten“.

W. Frei hat die alten Apfelsorten bestimmt und eine kleine Ausstellung gestaltet. Die Bäume stehen in seinem Garten und den Nachbarsgärten.

Unser Museum zeigt als Teil der Dirndltaler Erlebniswochen eine Notgeldausstellung. Gezeigt werden am 12. September von 14.00 bis 18.00 Uhr Notgeldscheine aus dem Pielachtal. Es gab Notgeld im Pielachtal in Frankenfels, Loich, Kirchberg, Tradigist, Steinklamm, Rabenstein, (Hofstetten-) Grünau und Obergrafendorf.

Zu sehen sind Notgeldscheine (auch sehr seltene Scheine) aus dem Pielachtal (Dirndltal).

Diese besondere Ausstellung ist schon ein Vorbote der großen Notgeld-Ausstellung (mit Scheinen aus ganz Österreich), die ab 3. Oktober zu sehen ist.Grue4nau 10 vsvsvs Steinklamm 20

Gerhard Hager am 23. August 2021

Am 23. August war eine Gruppe des Seniorenbundes unter Obfrau Christine Gruber zu Besuch im Bahnhofsmuseum. Bei vielen interessante Erzählungen, Berichten, Fotos und Dingen hörten die Gäste gespannt zu.

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Es war ein angenehmer Vormittag, der sehr rasch verging. Herzlichen Dank für den Besuch und das Interesse sagt die Heimatforschung!