Gerhard Hager am 7. November 2023

Einige Wege sind besonders wichtig und ergiebig für die Heimatforschung:

 

www.anno.onb.ac.at

Sie finden viele Zeitungen online. Die Nationalbibliothek bietet kostenlos an: viele Zeitungen und Zeitschriften zum Recherchieren, Ausdrucken etc

www.noel.gv.at/noe/Landesbibliothek/Landesbibliothek.html

Die nö. Landesbibliotek bietet zigTausende Bücher, Druckwerke etc zum Lesen und Ausborgen an.  Unter Katalog und Recherche kommt man zu allen verfügbaren Werken. Ausborgen kann man sich viele Bücher, die ab 1900 erschienen sind. Im Lesesaal kann man alle Bücher durchstudieren. Die Entlehnung ist einfach, die Bibliothekare sind sehr nett und hilfsbereit. Für die Entlehnung ist eine Registrierung nötig.

Eine ganz tolle Sache ist auch die Arbeit mit matricula.

https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/st-poelten/

Unter matricula kommt man (auch) zu den Kirchenmatriken der Diözese St. Pölten. Man findet in den verschiedenen Pfarren online die Taufbücher, Ehebücher und Sterbebücher. Wähle den Ort (die Pfarre) aus, gehe zum gesuchten Buch! Im Index (wenn es einen gibt) findest du den gesuchten Familien-Namen, gehe zur richtigen Seite und lies die Eintragungen nach.

 

 

Gerhard Hager am 18. Oktober 2023

Was könnte das sein? Wer eine Idee hat, schreib uns (schreiben Sie uns) bitte! heimatforschung@gmx.at

Lösung:

Das ist ein Kunstwerk. Zu sehen ist es in einem bedeutenden Museum in Österreich. Wers anschauen will, dem wird die Adresse bekannt gegeben.
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Gerhard Hager am 8. Oktober 2023

2011 hat die Heimatforschung das Kreuz auf der Restenbauer Höhe errichtet. 2023 – 12 Jahre danach – ist das Kreuz noch genau so schön wie am ersten Tag. Alljährlich treffen einander anfangs Oktober die Anrainer-Familien und die Heimatforscher/innen beim schönen Kreuz.

Auch heuer kamen wir wieder – in kleinem Rahmen – zusammen. 2011 war das Wetter eisig kalt. Und auch heuer gab es einen Wetterumschwung und der Wind pfiff kalt um die Anhöhe.

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Es gab eine kurze Andacht mit Gebet und Liedern. Es war wieder sehr schön. Herzlichen Dank an alle, die gekommen waren.

Gerhard Hager am 29. September 2023

Martin Grasmnann, langjähriger Heimatforscher, Mundartdichter, Obmann Stellvertreter der Heimatforschung wurde vor kurzem 60 Jahre alt.

Wir gratulieren ihm sehr herzlich zu diesem runden Geburtstags-Jubiläum.

Wir wünschen ihm weiterhin viel Gesundheit, Schaffenskraft, Energie. Alles Gute dem Geburtstagskind!

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Gerhard Hager am 27. August 2023

Im Jahre 2024 wird die Heimatforschung 40 Jahre alt. Im Jahre 1984 war ein kleiner „Marterlführer von Hofstetten-Grünau“ das erste herausgegebene Buch.

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Wir bitte Sie wieder um gute Zusammenarbeit. Bei vielen Flurdenkmälern hat sich doch einiges geändert (oft sind neue Besitzer zuständig). Etliche Kapellen und Kreuze sind in den letzten Jahren ganz neu entstanden.

Wit bitten Sie, ihr Flurdenkmal eventuell etwas zu renovieren, vielleicht ein paar Fotos zu machen. Mitarbeiter/innen der Heimatforschung werden sich mit Ihnen in Verbindung setzen. Sie können uns aber auch gerne von sich aus kontaktieren.

Flurdenkmale sind Zeichen in der Landschaft. Pflegen wir sie und schätzen wir sie. Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

Aufgrund unserer Initiative ist schon einiges geschehen:

Großprojekt Bildstock Sonnleiten: Rund um den Bildstock wurde gegraben, auch der große Steinblock vor dem Bildstock ausgegraben. Der Bildstock wurde aufwändig versetzt. Das dach wurde abgedichtet. Nun wird er noch etwas renoviert.

Kreuz Lanner, Grünsbach: Das Kreuz wurde von Werner Spielbichler neu geschaffen. Der Aufstellungsort wurde von Familie Lanner neu gestaltet.

Bildbaum Lanner, Grünsbach: Ein neues Bild (gemalt von W. Frei) mit Rahmen (von Familie Lanner) wurde wieder am Baum befestigt.

Das Bild der hl. Maria (Bildbaum Diebrechtshof, Renz, Grünsbach) gibt es jetzt wieder. Es hängt nicht mehr an dem vom Blitz getroffenen Baum sondern 10 Meter daneben an einer Fichte.

Kapelle Tod/ Weghof: Die Kapelle wurde neu ausgemalt, Stein und Holz neu gestrichen.

Marterl Sportplatz: Sträucher wurden von der Gemeinde gepflanzt. Von der Heimatforschung wurde das Marterl gereinigt, die Inschrift neu gemacht, Steine wurden versetzt,  Rindenmulch aufgetragen etc.

Das Sauprigl-Kreuz in Grünsbach wurde von Herbert Gruber erneuert.

Das Egerer-Kreuz in Plambach wird neu errichtet (Familie Gram, Mainburg)

Gedächtniskreuz Johann Gram, Mainburg: Das Kreuz wird neu errichtet (Familie Gram, Mainburg, Grubhof)

Das Bild (Bildbaum Dutter/ Lehrn) wurde restauriert und wieder befestigt.

Itzental-Kapelle: Die Kapelle wurde von Familie Zöchbauer renoviert (Putz ausgebessert, neue Anstriche, Blechdach erneuert, …). Der Glockenstuhl wurde ganz neu errichtet. Die Kapelle feiert nächstes Jahr im August ihr 100 jähriges Bestehen.

Gerhard Hager am 20. Juli 2023

Am 19. Juli vor 94 Jahren wurde  das Lehrer-Ehepaar Ludwig und Karoline Hummel ermordert. Beide unterrichteten über 20 Jahre an der Volksschule in Grünau. Sie befanden sich damals auf Sommerfrische in ihrem Heimatort und Sommeraufenthaltsort Brandenberg in Tirol. Am 19. Juli wurden sie Opfer eines Überfalls. Der Raubmörder erbeutete fast nichts. Aber das beliebte Ehepaar Hummel wurde ein sinnkloses Opfer der Raubgier und Mordlust. Begraben wurden Ludwig und Karoline Hummel in Brandenberg.

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Der Brandenberger Heimatforscher Robert Marksteiner hat zu diesem aufsehenerregenden Kriminalfall viele Recherchen unternommen und diesen damals weit über die Grenzen Tirols besonders beachteten Fall ganz genau bearbeitet. Vielen Dank an Robert Marksteiner, der uns seine Recherchen immer wieder zur Verfügung stellt.

Leider wurde das Hummel-Grab auf dem Friedhof von Brandenberg aufgelassen. Der Grabstein ist verschwunden. Auch die in Hofstetten damals lebende Ziehtochter Hedwig Haaser wurde nach ihrem Tod im Jahre 1962 in Brandenberg im Hummel-Grab bestattet.

Gerhard Hager am 14. Juli 2023

 

Beim Ferienspiel der Heimatforschung nahmen 19 Kinder teil und sie erlebten ein abwechslungsreiches Programm. Zuerst gab es Informationen über Wappen und die moderne Form als Logo. In einem Quiz konnten die Kinder viele Logos erkennen. Anschließend wurden selber Wappen gestaltet.

Danach hieß es: Wir suchen “Schätze“ mit einem Metallsuchgerät. Jedes Kind konnte sich betätigen und so kamen alte Münzen, Bleche, Nägel, … zum Vorschein.

Im Anschluss daran wurde über die Vornamen der Kinder gesprochen. In der Kirche wurden dann einige Statuen und Bilder von Heiligen gesucht. Die Heiligen Cäcilia, Johannes Nepomuk, Leonhard, Florian usw. wurden erkannt und ihre Geschichte erklärt.

Wieder in der Schule durften die Kinder im Rätselspiel 1, 2 oder 3  alte Dinge aus dem Bahnhofsmuseum (wie einen Rübenstecher, einen Stiefelknecht, einen Nachttopf …) erkennen.

Danke an Erich Zichtl, Irmgard Kaltofen, Franz Steindl, Philipp Weissenböck, Maria Hager, Madlen Nekula, Helene Fahrngruber, Hermi Datzreiter, Martin Grasmann  für die Betreuung der Kinder. Die Marktgemeinde  Hofstetten-Grünau sorgte für die Getränke.

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Zuletzt erhielt Jedes Kind von der Heimatforschung eine Urkunde (worauf bestätigt wurde, dass sich viele kleine Heimatforscher erfolgreich betätigt haben) und zur Stärkung ein gutes Eis.

Im März 2023 besuchten einige Personen aus Frankenfels unser Museum. Mit dabei waren Ernst Aigelsreiter und seine Familie.

Auf seinem Grundstück in unmittelbarer Nähe seines Wohnhauses stürzte am 25.7.1944 der deutsche Pilot Heinrich Pfeiffer mit seinem Jagdflugzeug Messerschmitt BF 109 G 6 ab. Die Reste von dem Flugzeug hat er erst im Herbst 2022 mit einem Bagger ausgegraben und entsorgt.

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Bei den Erzählungen führte er auch an, dass auf dem Nachbargrundstück bei Lorenz Müller in einem Graben heute noch ein Zusatztank eines amerikanischen Flugzeuges liegt. 

Am 9.5.2023 führten Philipp Weissenböck und Erich Zichtl eine erste Sichtung des Zusatztanks durch. Aufgrund des relativ guten Zustandes entschlossen wir uns für die Bergung des Tanks. Aufgrund der Steilheit des Geländes war eine Sicherung mit Seilen erforderlich. Am 13.6.2023 konnten wir nach Rücksprache mit dem Grundbesitzer und Organisation einer Alpinausrüstung die Bergung durchführen.

Karl Grubner kletterte den Steilhang angeseilt ca 10 Meter hinab und legte den teils mit Unrat und Geäst verdeckten Tank frei. Danach befestigte er ein Seil am Tank und Karl Grubner und Erich Zichtl zogen den Tank bis zu dem Weg hinauf. Anschließend schleppten wir den Tank ca 150 Meter über eine Wiese bis zum Auto, wo wir ihn auf einen Anhänger verluden.

Nach einer oberflächlichen Reinigung und Vermessung konnte festgestellt werden, dass es sich um einen amerikanischen Zusatztank für Jagdflugzeuge (amerikanischen Jagdflugzeug, Typ Lightning P 38) in der Größe von 150 Gallonen (= 567,81 Liter) , Länge ca 3 Meter, Durchmesser ca 60 cm, handelt.

Gerhard Hager am 6. Mai 2023

Herzlichen Dank an Andreas Buchinger für die nette Führung im Dorfmuseum Weinburg. Auch die Grechtler-Gruft, die Pfarrkirche und der Römerstein haben uns sehr gefallen. Es war ein interessanter Nachmittag. Ein Tipp von uns: Schauen Sie sich die Museen in Weinburg und natürlich Hofstetten-Grünau (Bahnhofsmuseum) an!

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Gerhard Hager am 3. Mai 2023

Am 28. April unternahm die Heimatforschung einen Ausflug zum TÜPL Allentsteig. Anlass war die Beschäftigung mit der Aussiedlerproblematik des Jahres 1938. Am 26. Juni 1938 ordneten die Nazis die Aussiedlung von 42 Dörfern und die Schließung zahlreicher Pfarren an. Fast 7000 Personen wurden vertrieben. Auch in unserer Gemeinde gibt es etliche Personen, deren Vorfahren damals betroffen waren.

1 2 2a 3 4 5So organisierte Erich Zichtl diese Exkursion. Es wurde ein äußerst interessanter Tag mit Informationen über den Truppenübungsplatz, die Kaserne, die Ausbildungs- und Trainingsmöglichkeiten des Bundesheeres. Bei einer Fahrt ins Gelände wurden Spuren der früheren Orte gefunden. Auch das Aussiedlermuseum in Allentsteig wurde besucht. Oberst Julius Schlapschy hatte unseren Besuch ausgezeichnet organisiert und führte unterhaltsam durch den Tag. Im Gelände des TÜPL wurden Bunker und Anlagen besucht. Auch 1 Wildschein und eine Herde Rotwild ließen sich blicken. Von den zahlreichen Vogelarten begrüßten uns einige, viele musizierten für uns.

Herzlichen Dank an den Oberst Schlapschy für seine äußerst engagierte und kurzweilige Führung. Wir haben es erlebt, was auf  „seinem“ Truppenübungsplatz alles los ist. Anschließend ging es noch nach Reichersdorf zu einem Heuerigen. Alle waren einer Meinung: Es war eine äußerst gelungene Exkursion. Herzlichen Dank an Erich Zichtl für seine ausgezeichnete Organisation und Leitung.